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Mein Großvater Pfarrer Dr.Ludwig Mahnert (gest. 1943)
und mein Onkel Dr. Hermann Mahnert (gest. 1928)

"Eine Persönlichkeit, die in (der nationalen Erneuerungsbewegung des 19. Jahrhunderts) wuchs und wirkte, ist der völkische Apostel Ludwig Mahnert, der als junger, idealistisch veranlagter evangelischer Vikar, ohne Anhoffnung auf irdische Ehren und Güter, neben der Propaganda des Worts auch die Propaganda  des Schrifttums pflegt und durch nationale Romandichtung sich  auch einen angesehenen Namen in der österreichisch-deutschen  Literatur errungen hat. Von historischen Romanen sind die Erzählung "Die Hungerglocke" und der Roman "Bis du am
Boden liegst" spätere Auflage: "Der Predikant") am
bekanntesten geworden.

 
 

Buchumschlag  «Der Predikant»

 

 
 
 

Dr.Ludwig Mahnert (27.4.1874 - 17.7.1943)

Pfarrer Dr.Ludwig Mahnert

Das Land, in dem Dr. Ludwig Mahnert sein Wirken zuerst entfaltete, war die sonnige südliche Steiermark [heute Slowenien], wo er als Vikar in Mahrenberg und später als evangelischer Pfarrer in Marburg [Maribor] zwanzig Jahre
tätig war.

In dieser Stadt war es auch, wo am zweiten Weihnachtstage 1918 ein junger deutscher Leutnant von der Kugel eines serbischen Soldaten bei der Entwaffnung, die der slowenische General Majster anbefohlen hatte, niedergeschossen wurde. 

 

Diese Tat war der Auftakt des furchtbaren Blutbades vom 27. Januar, das sich unter den Augen der Entente-Offiziere vollzogen hat. Am Grabe dieses Leutnants erklang das Bekenntnis des Predigers Mahnert vor der tausendköpfigen Trauergemeinde:
"Als Diener meines Gottes, der die ewige Wahrheit ist und der
die Lüge haßt, stehe und falle ich einem Herrn und Meister, der ein Meister ist über alle irdischen Meister."

 Kurzbiographie in dem Buch "Marburg an der Drau"


Die Romane meines Großvaters wurden in das Projekt
"Historischer Roman" aufgenommen, in dem es auch
Leseproben gibt.

Am gleichen Tage nach der Grabrede wurde Mahnert aus dem Pfarrhaus geholt und in den Kerker gesetzt. (...) Das Urteil gegen auf vier Monate GefängnRutzinger]




    Hermann Mahnert, der älteste Bruder meines Vaters, geboren 

am 4.4.1903, starb schon am 6.7.1928 auf dem Flugfeld von 
          Aspern an seinem zweiten Ausbildungstag als Flieger zusam- 
          men mit seinem Piloten.

 

Lasst die Philister eifrig lesen
Wie's einst gewesen.
Wir wollen uns an eines halten:
Wie wir's gestalten.
Hermann Mahnert (1923)